Zur App →
Start · Widerspruch gegen den Bürgergeld-Bescheid

Widerspruch gegen den Bürgergeld-Bescheid

Bewilligungsbescheide des Jobcenters gehören zu den fehleranfälligsten Bescheiden überhaupt, weil Bedarf, Einkommen, Unterkunft und Mehrbedarfe ineinandergreifen. Jeder Rechenschritt ist eine mögliche Fehlerquelle – und Sie haben einen Monat Zeit, den Bescheid prüfen zu lassen.

Aktuell kostenlos

Alle Funktionen inklusive. Keine Kreditkarte.

Widerspruch erstellen

RDG-geprüfte Entwürfe · Server in Deutschland · DSGVO-konform

So geht es

  1. Bescheid hochladenLaden Sie den Bescheid in der App hoch. Die Frist von einem Monat ab Bekanntgabe (§ 84 SGG) wird automatisch gerechnet und angezeigt.
  2. Fehlerstellen prüfenDie App geht die fünf typischen Fehlerstellen durch: Einkommensanrechnung, Unterkunftskosten, Kinder und Kindergeld, Mehrbedarfe und die vorläufige Bewilligung.
  3. Entwurf erhaltenSie erhalten einen Widerspruchs-Entwurf mit Begründung.
  4. Frist im Blick behaltenDie Fristen-Ampel zeigt bis zum Versand, wie viel Zeit bleibt. Nach dem Eingang beim Jobcenter dokumentiert die Fallakte den Nachweis.

Die fünf Fehlerstellen, die Geld kosten

Einkommensanrechnung: Kindergeld oder Unterhalt wird voll angerechnet, obwohl das Geld dem Kind zusteht, oder Freibeträge auf Erwerbseinkommen werden übersehen. Prüfen Sie jeden angesetzten Posten gegen Ihre Abrechnungen.

Unterkunft und Heizung: Angemessenheitsgrenzen und Heizkosten werden falsch angesetzt. Kinder: Bedarfe und Kindergeld werden falsch verrechnet. Mehrbedarfe – etwa für Alleinerziehende oder besondere Ernährung – fehlen ganz. Und bei der vorläufigen Bewilligung fehlt oft der abschließende Bescheid, der die Differenz ausgleicht.

Was passiert, wenn die Frist abläuft?

Ohne fristgerechten Widerspruch wird der Bescheid bestandskräftig. Danach bleibt nur noch der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X, der längstens vier Jahre vor dem Antrag zurückwirkt (§ 44 Abs. 4 SGB X; beim Bürgergeld ein Jahr, § 40 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II). Die einmonatige Widerspruchsfrist ist der einfachere und sicherere Weg – sie beginnt mit der Bekanntgabe, nicht mit dem Datum auf dem Bescheid.

Häufige Fragen

Wie lange habe ich Zeit für den Widerspruch?

Einen Monat ab Bekanntgabe des Bescheids (§ 84 SGG). Die App rechnet die Frist aus dem Datum, an dem Ihnen der Bescheid zugegangen ist.

Muss ich den Widerspruch sofort begründen?

Nein. Der Widerspruch kann zuerst förmlich eingelegt und die Begründung nachgereicht werden. Wichtig ist, dass die Frist gewahrt ist.

Ersetzt der Entwurf eine Rechtsberatung?

Nein. Die Entwürfe sind Vorschläge der Software; sie sind keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Aktuell kostenlos

Alle Funktionen inklusive. Keine Kreditkarte.

Widerspruch erstellen

RDG-geprüfte Entwürfe · Server in Deutschland · DSGVO-konform

WiderspruchWerk dokumentiert Fristen und erstellt Entwürfe. Das ist keine Rechtsberatung im Einzelfall.